Im Hinblick auf den Plan der Bundesregierung, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu beenden, sind die Tiny Houses ein Vorzeigeprojekt von großem Interesse. Neben der Win-Win-Situation des Projekts – vormals Arbeitslose bauen Häuser für Wohnungslose – sind die Tiny Houses eine Möglichkeit, verhältnismäßig einfach neuen Wohnraum zu schaffen.
Im Gegensatz zu anderen ähnlichen Projekten entstehen bei uns auf dem Gelände feste Häuser, die mit Küche, Bad und Wohnbereich komplett ausgestattet sind. Die Wohnungslosen, die dort einziehen, können das Tiny House als Zwischenschritt oder auch als feste Wohnung nutzen. Das macht das Projekt einzigartig.
Hinzu kommt, dass es für solche Projekte häufig schwierig ist, Stellplätze oder Bauland zu finden. Dafür können wir als Kirchengemeinde eine wichtige Schlüsselposition einnehmen, indem wir, wie bei uns in Hassel, Flächen zur Verfügung stellen. Die Abgeordneten waren vom Gesamtprojekt sehr begeistert.
Nach einer Besichtigung der Baustelle der Tiny Houses sowie dem Pfarrhaus, gab es noch Zeit für den Austausch bei Kaffee und Keksen. Kooperationspartner des Caritasverbands sowie von der Katholischen Jugendsozialarbeit haben den Termin mit begleitet, sodass wir alle Fragen der Politiker mit den verschiedenen Expertisen zufriedenstellend beantworten konnten.